Chinesinnen machen Alija

Freitag, 13. Mai 2016 |  Nai-Redaktion

Fünf chinesische Frauen aus der jüdischen Gemeinde in Kaifeng sind kürzlich in Israel angekommen. Sie heißen Gao Yichen, Yue Ting, Li Jing, Li Yuan und Li Chengjin, haben Hebräisch und Judentum studiert und wollen nun in Israel leben.

Die jungen Damen ziehen zuerst ins Schottenstein-Zentrum für fortgeschrittenes Bibelstudium, wo sie sich auf ihren Übertritt vorbereiten, der unter Aufsicht des Oberrabbinats stattfinden wird. Nach ihrem Übertritt erhalten die Frauen die israelische Staatsbürgerschaft.

Es wird angenommen, dass die jüdische Gemeinde von Kaifeng im achten oder neunten Jahrhundert von persischen oder irakischen Händlern gegründet worden ist. Eine 1163 erbaute Synagoge steht noch. Zur Gemeinde gehörten während der Ming-Dynastie (1368–1644) etwa fünftausend Juden, später schrumpfte sie auf 500 bis 1000 Mitglieder.

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