Wonder-Woman nun doch nicht im Libanon

Donnerstag, 1. Juni 2017 |  NAI Redaktion

Diesmal schein es die BDS-Bewegung doch geschafft haben. Nachdem es vor einigen Tagen noch danach aussah, dass die Versuche der BDS-Bewegung, das Zeigen des Kinofilmes mit der israelischen Schauspielerin Gal Gadot in der Hauptrolle zu verhindern, vergeblich waren und der Film wie geplant heute in den Kinos des Libanon wie auf der ganzen Welt seine Premiere hat, wurde gestern in berichtet, dass die libanesische Regierung entschieden hat, das Zeigen des Films zu verhindern. In Beirut wurde der Vorverkauf der Karten für den Film eingestellt.

Im Libanon sind die Meinungen geteilt. Auf der einen Seite wird gesagt, dass es nicht sein kann, dass ein Film mit einer ehemaligen Soldatin der Israelischen Armee gezeigt werde, die Israelische Armee habe Massaker im Libanon veranstaltet. Auf der anderen Seite hört man Beschwerden, die Entscheidung, den Film nicht zu zeigen sei dumm, man sollte ein kulturelles Land sein.

Aus der Facebookseite der "Kampagne des Boykotts von Unterstützern Israels im Libanon"

Eine offizielle Mitteilung bezüglich des Films hat es seitens der Libanesischen Regierung noch nicht gegeben, aber es sieht ganz danach aus, dass die Entscheidung gefallen ist, nachdem die Nachrichtenagentur gestern (Mittwoch) gemeldet hatte, dass ein Beamter der libanesischen Sicherheit bestätigt hätte, dass die Regierung beschlossen hätte, den Film mit der israelischen Schauspielerin zu verbieten, da sie in der Israelischen Armee gedient hätte.

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