Die heldenhafte Normalität Israels

Freitag, 13. April 2018 |  David Lazarus

Seit 70 Jahren kämpft Israel um seine Existenz, und doch finden wir die Zeit, Hüttenkäse zu boykottieren, für bessere Bezahlung der Lehrer zu streiken und in Zeltstädten gegen überhöhte Wohnkosten zu protestieren. Woher nehmen wir Israelis dieses normale Leben inmitten des Überlebenskampfes?

Die Normal-Gesellschaft in Israel kann nicht allein mit Vertrauen in die Stärke unserer Armee erklärt werden, auch nicht nach fünf siegreich beendeten Hauptkriegen. Genausowenig mit unserer Fähigkeit, dem nicht enden wollenden Terrorismus zu widerstehen. Sicherheit bedeutet für uns nicht das Nichtvorhandensein eines Konfliktes. Es ist vielmehr die Fähigkeit, unter Feuer heldenhaft unserem Alltag nachzugehen. Für uns ist es normal, jeden Tag die Ressourcen hervorzubringen, die wir brauchen, um den Herausforderungen zu begegnen. Wenn unsere Kinder auf dem Weg zur Schule Busse benutzen müssen, die von Selbstmordattentätern in die Luft gesprengt werden könnten, dann eignen sie sich Wissen und Können an, die sie eines Tages zu besseren Soldaten machen, zu besseren Angestellten, zu weiseren, besseren und engagierteren Bürgern. Wenn ein Café nur Stunden nach einer blutigen Terrorattacke wieder seine Türen öffnet, dann wächst eine Wirtschaft, deren Stabilität und Robustheit uns hilft, am Leben zu bleiben.

Die Israelis haben sich in sieben Jahrzehnten bewährt, weil sie nicht nur eine starke Armee haben, sondern weil sie auch im Trauma nicht in Panik geraten...

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