Arabische Schönheitskönigin verurteilt Roger Waters wegen Boykott Israels

Mittwoch, 15. Mai 2019 |  Israel Heute Redaktion

Die britische Rocklegende Roger Waters will den Eurovision Song Contest 2019 zu einer Plattform machen, um Israel weiter zu schaden.

In den letzten zehn Jahren scheint Waters einziges Lebensziel die Beschimpfung des jüdischen Staates zu sein. Während dieser Zeit hat er andere Künstler dazu aufgefordert, sich der anti-israelischen BDS-Bewegung anzuschließen.

Aber in seinem letzten Kampf mit Waters erhielt Israel Unterstützung von einer Person, von der man es am wenigsten erwartet hätte, von einer arabischen Schönheitskönigin.

In dieser Woche ist Israel Gastgeber der Eurovision, dem weltweit größten Fernsehwettbewerb für Gesang. Waters besteht darauf, dass jeder überall seinen Fernseher ausschaltet, um die Eurovision zu bestrafen, weil sie es gewagt hat, mit dem jüdischen Staat zusammenzuarbeiten.

Die frühere Miss Iraq Sarah Idan war davon nicht beeindruckt.

Idan schrieb auf Twitter, um Waters daran zu erinnern, dass "ein Künstler die Kraft hat, zu inspirieren. Stelle sicher, dass du deine Kraft für das Gute nutzt und Menschen zusammenbringst. Ich habe nie Künstler verstanden, die ein ganzes Land boykottieren, du singst für Menschen, nicht für die Regierung."

Die Tatsache, dass Idan sogar für Israel sprechen würde, widerlegt die Behauptung von Waters, dass es sich um einen Apartheidstaat handelt, der alle Araber hasst.

Idan machte sorgte schon früher für Aufsehen, als sie sich mit der ehemaligen Miss Israel Adar Gandelsman anfreundete, als die beiden am Miss Universe 2017-Wettbewerb teilnahmen. Nachdem sie in den sozialen Netzwerken ein Selfie mit Gandelsman veröffentlicht hatte, erhielt Idan und ihre Familie zahlreiche Morddrohungen, die sie zwangen, aus dem Irak zu fliehen und in den USA Asyl zu suchen.

Warum boykottiert Waters den Irak nicht für seine feindliche Einstellung jenen gegenüber, die ein friedliches Zusammenleben anstreben?

FOTO: Pink Floyds Roger Waters ist für Israel seit Jahren ein Dorn im Auge. (Lior Mizrahi / Flash90)

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