„Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem“

Mittwoch, 29. Mai 2019 |  Ariel Rudolph

Am vergangenen Sonntagabend hat bereits eine zweite Gruppe von elf jungen Israelis ihren Kurs im biblischen hebräisch erfolgreich abgeschlossen. Der Kurs hat sie darauf vorbereitet, Bibelübersetzer zu schulen und zu unterstützen, die ehrenamtlich die Bibel in die jeweiligen Landessprachen der Welt übersetzen.

In der nahen Zukunft sollen Kurse für biblisches Hebräisch in Kenia und in der Elfenbeinküste von den Absolventen des letzten Kurses geleitet werden. Weiter hat man bereits damit begonnen, Kurse auch auf den Salomonen, in Togo, Nigeria, Burkina Faso und in Spanien durchzuführen.

Dr. Samy Tioyé sagte in seiner Ansprache: „Es gibt viele Menschen, die sich mit der griechischen Bibel des Neuen Testaments auskennen. Immer mehr Christen erkennen, dass das Neue Testament auf dem hebräischen Tanach (Altes Testament) basiert, und wir nicht genügend Kenntnisse oder Erfahrung im Übersetzen aus dem Hebräischen haben. Die Zeit für Bibelübersetzung aus dem Hebräischen ist gekommen und dafür werden jetzt dringend Menschen benötigt, die das biblische Hebräisch beherrschen, um die arbeiten an der Bibelübersetzung auf der ganzen Welt zu unterstützen." Dr. Tioyé ist der globale Übersetzungsberater bei „United Bible Societies“.

„Hebräisch für die Völker“ (Ivrit LaAmim) wurde 2017 ins Leben gerufen und wird von Baruch (Brian) Kvasnica geleitet, unter der Schirmherrschaft des Jerusalemer Seminars und in Abstimmung mit „Lech L'cha “, das junge Gläubige unterrichtet, ausbildet und fördert, ein Leben im Glauben zu leben, und das Jerusalemer Zentrum für Bibelübersetzer.

Der erste Lehrgang für Biblisches Hebräisch wurde 2018 mit 12 jungen Israelis durchgeführt. Zwei seiner Absolventen wurden bereits nach Nigeria geschickt, um Kurse für biblisches Hebräisch mit örtlichen Bibelübersetzern durchzuführen. Zwei weitere Absolventen studieren, um die berufliche Qualifikation als Ulpan-Lehrer (Hebräisch-Sprachschule) zu erwerben.

Foto: Ariel Rudolph

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